EmK UNTERES FILSTAL

 
 
 

 

Impuls:   Häppchenweise entwürdigt


„Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich“ (1. Mose 1,26).
Gottähnlich. Designed by God. Diese Ebenbildlichkeit ging dem Menschen mit der Emanzipation von Gott verloren. Ohne Gott sind wir auf uns selbst geworfen. Das bedeutet: Wir fällen schwerwiegende Entscheidungen, als trügen wir gottgleiches Kreativ-Potenzial in uns. Immerhin sind wir in der Lage, das biologische Erbgut zu verändern und intelligente Maschinen zu erschaffen! Kürzlich veröffentlichte die religiös unverdächtige NZZ einen Beitrag mit dem Titel „Verdrängen wir Gott von seinem Platz? Oder werden wir Menschen selbst bald ersetzt – von unseren eigenen Schöpfungen?“ Auf der Suche nach Antworten stellen wir fest: Mit dem Weglegen Gottes fehlt uns eine verbindende, übergeordnete, moralische Autorität. Wir fällen Entscheidungen ohne Rückkopplung mit dem Höchsten. Uns lenken die eigenen Bedürfnisse, die Prämissen des Fortschritts und der Nützlichkeit der Konsumgesellschaft. Aber das Sein, die Person, die Würde erhält das Leben aus dem Geboren- und Verwobensein mit der Transzendenz!

Geben wir es doch zu: Seit wir Gott als bedeutungslos einstufen, haben wir nichts mehr, mit dem wir die Würde des Menschen verteidigen könnten. Merken wir es nicht? Abgekoppelt von Gott werden wir häppchenweise entwürdigt.

Ivan Illich – katholischer Theologe mit jüdischen Wurzeln – meint, die mit der Technologisierung einhergehende Entpersönlichung bereite den Weg für eine „schöne neue Biokratie, in der wir alle vom Sperma bis zum Grab durch den medizinisch-industriellen Komplex verwaltet werden“. Als blosse Ansammlung von Zellen, die verknüpft ist mit einem Bündel von Nerven, sind wir austauschbar, manipulierbar, verwertbar, vernachlässigbar. Für mich ist das ein Weg des Todes.
Die gute Nachricht ist: Es gibt einen Weg des Lebens! Es gibt einen, der uns nicht aufgibt. Christus verkörpert die Ehre und die Herrlichkeit Gottes und er will uns die verlorene Herrlichkeit wieder zugänglich machen. Hier zentrale Verse aus dem 1. Johannesbrief 4,9 und 10:

„Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat.“ Danke für diese Vorschussliebe.
 


Rolf Höneisen

(idea schweiz; Editorial 22. Juli 2020)


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