EmK UNTERES FILSTAL

 
 
 

 

Impuls:   Essen für alle

Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.

Aus der Apostelgeschichte 6,4

 

Peinlich, peinlich! Obwohl die Apostel selbst die Kochlöffel geschwungen und für die Mahlzeiten gesorgt haben, hat es mit dem „Essen für alle“ in der Gemeinde Jerusalem nicht geklappt. Hebräische und griechische Witwen sollten „Essen auf Rädern“ bekommen, aber die Teller der griechischen Witwen sind leer geblieben. Man hat sie einfach übersehen unter den vielen, die versorgt werden mussten. So kam es mitten im Wachstumsfrühling der Gemeinde zu Unruhen und zu einer Gemeindeversammlung, in der die Apostel das Problem auf den Punkt brachten: „Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen.“ Deshalb wurden sieben Diakone eingesegnet. Sie sollten für die Mahlzeiten sorgen, damit die Apostel „ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben“ konnten.

Wort Gottes und Suppenkelle!

Es klingt wie ein Kommentar zu dem missglückten Diakonie-Akt in Jerusalem, wenn ein Theologe mahnt: „Vor lauter Einsatz für den Nächsten sollten die katholische und evangelische Kirche die Weitergabe der christlichen Botschaft nicht vergessen.“ Diese Botschaft lautet: Nicht die unzähligen Aktivitäten des Gemeindelebens sind die Mitte unseres Christseins, sondern der auferstandene Gottessohn, der „mich verlorenen und verdammten Menschen erlöst hat, erworben, gewonnen, mit seinem heiligen teuren Blut“. Menschen, die zu Christus gehören, wissen, dass Suppenkelle und Wort Gottes beides Seiten der einen Medaille sind: Gottes Diakonie in dieser Welt für die Ewigkeit. Darum ist die Kirche beauftragt, beim Gebet und beim Dienst des Wortes zu bleiben.


Wolfgang Schillhahn (Grünberg) war bis zum Eintritt in den Ruhestand Superintendent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Anschließend war er ehrenamtlicher Seelsorger in der christlichen Klinik Hohe Mark (Oberursel bei Frankfurt am Main).

(idea; 2. September 2020)


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